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von Thomas

Zingst

1. Mai 2010 in Trabi

Angetrieben von dem Gedanken am Vortag so viel Zeit durch langes Schlafen vergeudet zu haben gab es Frühstück diesmal um 09:00. Unsere erste Station war die Zuckerfabrik in Barth. Dort gibt es auch ein paar alte Fahrzeuge zu sehen. Also genau das richtige für uns. Mittag gab es dann in einem Restaurant im Barther Hafen. Richard und ich haben wie es sich gehört Fisch gegessen. Die anderen 3 sind natürlich aus der Reihe getanzt.

In Zingst angekommen ging es zu erst zum Strand. Da wir an der Ostsee sind müssen wir natürlich auch mindestens einmal ins kühle Nass. Es war zwar ein Textilstrand aber wen interessiert denn sowas? Also runter die Hosen und rein ins Kalte. Und es war wirklich kalt. Mehr als mal kurz rein und dann wieder raus war nicht machbar. Aber wir waren drin. Anschliessend sind wir noch eine Stunde durch Zingst geschlendert.

von Thomas

Technikmuseum Ribnitz-Damgarten

30. April 2010 in Trabi

Der Freitag fing sehr spät an. Wir haben ca 11:30 Frühstück gegessen. Aber bevor wir wieder nach Ribnitz-Damgarten sind um das Technikmuseum aufzusuchen, sind wir erstmal in Barth zu Polizeistation um Anzeige gegen diesen Scheiss-BMW-Fahrer zu erstatten. Nachdem das nun auch noch erledigt war sind wir 15:45 im Technikmuseum angekommen. Nur leider macht dieses eigentlich schon 16:00 zu. Also konnten wir nur ziemlich rasant durch die Hallen hirschen. Die Leute dort waren aber so nett und haben für uns eine halbe Stunde länger gemacht.

Da ein Tag ohne Schrauben doof ist, ging natürlich Marco’s Star nicht mehr als wir wieder zurück ins Quartier wollten. Also Werkzeug wieder raus aus meinem Trabi und nach einer halben Stunde ging es dann doch zurück.

Und was haben wir am Abend gemacht? Natürlich den Grill angefeuert 🙂

von Thomas

Boddentherme

29. April 2010 in Trabi

Nachdem wir es geschafft haben wach zu werden und zu frühstücken ging es an die Fehlersuche an Matzes S51. Marco durfte also wieder schrauben. Luftansaugung und Auspuff waren fällig. Nach einer Stunde Ratlosigkeit viel uns plötzlich eine 10’er Karosseriescheibe auf die im Luftansaugschacht festhing. Die S51 hat also nur ca 25% an Luft bekommen. Kaum war der Makel beseitigt konnte Matze auf einmal wieder 60 fahren. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie solche Kleinigkeiten Ärger machen können.

Auf zur Boddentherme in Ribnitz-Damgarten. Das strapazierte Sitzfleisch der Zweiradfahrer musste wieder regeneriert werden. Es war ziemlich leer in der Therme, aber irgendwie sehr laut. Na ja jedenfalls als wir da wahren 🙂

Auf dem Rückweg über die B105 meinte so ein Arschloch von BMW X3 Fahrer doch unbedingt extrem knapp beim Überholen wieder einscheren zu müssen. Dem aber nicht genug ist er dann auch noch vor Marco mit seinem Star in die Eisen gegangen obwohl vor ihm alles frei war. Marco musste voll in die Eisen gehen um nicht auf den hässlichen BMW zu krachen. Dabei währe er noch beinah seitlich weggerutsch. Da der BMW die B105 dann verlies haben wir noch versucht ihm zu folgen. Vielleicht hätte er ja dort irgendwo angehalten. Leider, oder besser zum Glück, haben wir ihn nicht wieder gefunden.

Nach dem Abendgrillen haben wir die nächsten Stunden dann mit Pokern verbracht.

von Thomas

Auf zum Ostseeurlaub mit der Simson Vogelschar

28. April 2010 in Trabi

Zu DDR-Zeiten hat man auch Große Entfernungen mit den Simmies bewältigt. Warum also nicht heute auch noch? Das war jedenfalls der Ursprungsgedanke der Simson Vogelschar als mit der Planung des 5 Tage Urlaubs  begonnen wurde. Ich bin erst beim letzten Pokerabend dazugestossen. Ersatzmotor, Werkzeug und so weiter lässt sich dann doch im Kofferraum besser transportieren als im Rucksack. Also bin ich mit meinem Trabi die stilgetreue Begleitung der Vogelschar.

Um 08:00 ging es von Schönebeck gen Norden. Dabei Marco mit seinem Star, Matze mit S51, Richard mit S51 und Hansi und meiner Wenigkeit in der verrückten Kuh hinten dran. Warum nennen die sich eigentlich Simson Vogelschar. Wenn ich richtig gezählt habe ist doch nur ein Flichtier dabei! Der Start fing schon mal verheissungsvoll an. Matze musste die Elbbrücke auf dem Fussweg überqueren weil seine Pissi einfach nicht richtig wollte. Aber erstaunlicher Weise haben wir es dann doch innerhalb einer Stunde bis zum Ortsausgang Burg geschafft. Nur leider auch erstmal nicht weiter. Eine Stunde Reparaturpause. Matzes S51 lief nicht mehr. Sein Schwimmer ist zum Taucher geworden. Während Marco geschraubt hat, habe ich es mir auf meiner Decke in der Sonne gemütlich gemacht. Immerhin hatten wir ja schon gewaltige 60km geschafft 😀

Nachdem Matzes Pissi wieder lief ging es dann mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h weiter. Irgendwann bemerkte ich ein unschönes Poltern von meiner Hinterachse wenn ich über Bodenwellen fuhr. Ein Blick unter meine Kuh hat meine bis dahin gute Laune doch etwas gebremmst. Die Buchsen meiner Querlenker haben sich in Wohlgefallen aufgelöst. Verdammt da hat sich die frische Tieferlegung und die hohe Achslast gerächt. Aber es muss weiter gehen. An unebenen Stellen war jetzt eben ich das langsamste Fahrzeug. Wie peinlich!

Im Laufe der nächsten Stunden kam es immer wieder zu Reparaturpausen wegen Matzes Pissi. Unsere Reisegeschwindigkeit schwankte zwischen 25 und 50 km/h. Man muss also festhalten, dass wir uns bei den anderen Verkehrsteilnehmern nicht gerade beliebt gemacht haben 🙂 . 18:30 haben wir dann endlich mit einer überwältigenden Erleichterung unser Quartier erreicht. Zum Abendessen wurde dann der Grill angefeuert.